Cheira ist wieder unterwegs!

Im März machte sich eine kleine Delegation auf nach Kenia. Ziel war es, in der bedürftigen Region Ganze ein Spital zu hospitieren, welches an einer Zusammenarbeit mit Cheira interessiert ist.

Der Besuch war erfolgreich. Offene Punkte konnten geklärt werden und die Planung eines Ersteinsatzes im Herbst diesen Jahres kann angegangen werden.

Die Dringlichkeit ist gegeben, warten Patientinnen und Patienten im Durchschnitt zwei Jahre auf einen Operationstermin. Dann muss es auch noch möglich sein, den Eingriff zu bezahlen.

Ein Dank geht an unsere Partnerorganisiation Pro Ganze Kenia (Schweiz) - NEWS für die gute Vorbereitung vor Ort.

Im Mai wird sich ein 12-köpfiges Team auf nach Uganda machen. Operiert wird in zwei Sälen in den Disziplinen Chirurgie, Gynäkologie und Gesichtschirurgie. Die Triage vor Ort hat bereits stattgefunden und es erwarten uns zahlreiche Menschen, die sich einen chirurgischen Eingriff nicht leisten könnten.

Auch dies ist ein Ersteinsatz. Angestrebt wird auch hier eine langjährige Zusammenarbeit.

CHEIRA | Swiss Humanitarian Surgery

CHEIRA | Swiss Humanitarian Surgery hat sich der Organisation und der Durchführung von medizinischen Massnahmen für hilfsbedürftige Menschen verschrieben. Wir engagieren uns in Entwicklungsländern und Krisengebieten, wo die Menschen ganz besonders auf Hilfe angewiesen sind. Im Fokus unserer Tätigkeit stehen entstellende und invalidisierende Leiden wie die Infektionskrankheit Noma, die Folgen von Tumoren, Unfällen oder Schlangenbissen sowie angeborene Fehlbildungen. Die OP-Teams von CHEIRA führen unterschiedlichste Spezialeingriffe durch, die von den örtlichen Ärzten nicht vorgenommen werden können.

 

Der Begriff Cheira stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Hand. Er steht aber auch symbolisch für unser Engagement: Wir wollen Hand bieten, wo Hilfe benötigt wird, den Menschen vor Ort zur Hand gehen und Hand in Hand mit ihnen arbeiten, um ihnen so ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

CHEIRA ist aus einem Rotary Projekt entstanden und wird weiterhin von Rotary und anderen Serviceclubs unterstützt und gefördert. Alle Involvierten engagieren sich freiwillig und unentgeltlich.

 

Zweck - Art. 3

Der Verein bezweckt die Organisation und/oder Durchführung und/oder Unterstützung medizi-nischer Massnahmen, insbesondere zur interventionellen Behandlung von Folgen entstellender oder invalisierender Krankheiten oder Unfällen. Die Massnahmen richten sich an hilfsbedürftige Menschen vor allem in Entwicklungsländern. Die Behandlungen werden ohne Ansehen der Nationalität, der ethnischen Herkunft, der Sprache, des Glaubens, der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung, durchgeführt. Die Erfüllung der Aufgaben erfolgt nach den Grundsätzen von Unparteilichkeit, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit.

 

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Mehr als Worte .....
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